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Die Tanzperformance vom Eröffnungsfest der GasserSchule am Bodensee am 25. August 2008 hatte das Thema das" Bewusstsein als Zukunft"

Galaktisches Intermezzo
Eine imaginäre Reise in der geheimnisvollen Galaxis . . .bringt uns auf einen „unerforschten Planet“ – Harmonie genannt -  wo jeder von uns eine neue Identität in einer vermischten „Traum-Realität“, findet.
Die  Ausdrucksweise   unserer Bewegungen erlaubt uns einen magischen Moment zu erleben, indem wir in einem für uns reservierten   Raum tanzen dürfen.
Unsere Gesten  begegnen  den Tönen, den Farben, der Lyrik und der surrealistischen Atmosphäre  vom chromatischen Spiel unseres Körpers, der  auf der Suche einer neuen Spiritualität ist.

 Was wir zeigen nennen wir „Die Kunst der geführten Improvisation und der Vorstellung“,  eine Kunst die so alt ist wie die Welt, die aber immer neu sein kann und uns hilft die Welle des Lebens und der Realität zu übersteigen, für ein reineres Gewissen, zur Unterhaltung und Glückseligkeit derer die uns beiwohnen, natürlich für uns Tänzer und für den Frieden zwischen den Menschen.

                 Vorstellung der Tanzgruppe

 

 

Name der Compagnie :           „OGGIDANZA“
Bezeichnung:  Experimentelle Tanzgruppe,  die aus dem Kurs „Spontan und kreativer Tanz“   für Erwachsene jedes Alters,  entstanden ist. Der Tanzkurs wird von Mariapia Pieracci Ceruti koordiniert.
Angaben zum Stückinhalt und der Gruppe:
Name des Stückes:      „INTERMEZZO GALATTICO“  eine Choreographie von Mariapia.
Bewegungen und Gesten in einem Spiel zwischen Tänzer verschiedener Persönlichkeiten und Natur.
Das Thema der Performance dreht sich um das kosmische Leben in einem fantastischen und geheimnisvollen Universum, wo seit jeher alle Bewohner der Erde, der Botschaft und Hoffnung bedürfen.

Zur Musik: „Nirvana“ und „Phaenomena“ aus dem CD „Trinity“ von Ariel Niggli und Danys Bertoncello aus Losone Ticino. 
 Maria Pia Pieracci Cerutti  mariapia@ticino.com

Diese Tanzvorführung zeigt den Traum von einer Zukunft, in welcher Bewusstheit und Förderlichkeit herrschen, wo Wachheit und  Hingabe, wo Ich und Wir zusammenwirken. Der Traum der Zukunft ist kein Traum mehr. Er erwacht. Das Erwachen ergreift uns immer mehr. Das neue Zeitalter ist angebrochen. Der Traum wird Wirklichkeit durch uns und für uns. Lassen wir uns. Lassen wir uns erwachen.  

Auf Herzensbildung angewandt: Nicht erziehen, sondern erwachendes Aufblühen zum Zuge bringen lassen. 

GasserSchule am Bodensee, Schloss Glarisegg, Steckborn 25.
August 2008, Johannes Gasser, kontakt@gasserschule.ch

 

  • siehe dazu: Thales von Milet. Für ihn ist das Wsser der Urstoff
  • Fliessen ist eine der Eigenschaften des Wassers
  • Die Transformation der Zustandsformen (fest, körnig, flüssig, gasförmig)  ist bei Wasser phänomenal
  • Fliessen ist das Gegenteil von Haben und Sein
  • das Gegenteil von fest, absolut, nur-dies, fixiert.

Bei den Griechen zählte man - neben anderen - folgende Personen zu den sieben Weisen:

1. Thales von Milet (Urstoff ist Wasser, das heisst das Fliessende, das sich transformiert; Thales sagte für den 28. Mai 585 v. Chr. eine Sonnenfinsternis voraus),

2. Bias von Priene (alles Meine trag ich mit mir, 6. Jh. V. Chr.),

3. Pittakos von Mytilene (Schlichter von Adel und Bürgern, um 620 gewählter Vermittler),

4. Der athenische Gesetzgeber Solon (Durch Dichtung politisch wirken, Schuldknechtsaft abgeschafft, *640 v. Chr.). Daneben werden genannt:

5. Periandros (mächtigster Herrscher in Korinth; gründete Kolonien, stark in der archaischen patriarchalischen Führung, aber Kunst und Wissenschaft liebend),

6. Epimenides (Wundertäter und Theologe aus Kreta, 7. Jh. V. Chr.),

7. der Skythe Anacharsis (gebildeter Barbar, viele Mustersprüche im Umlauf),

8. Cheilon (Rede nur gut über Verstorbene - de mortuis nil nisi bene)

9. Viele andere wurden zu den 7 Weisen gezählt. Man sprach von "sieben" Weisen, weil die Zahl 7 eine heilige Zahl ist.

Das angebrochene Zeitalter ist das Zeitalter der Weite. Es ist der Nachfolger des modernen Zeitalters, das geprägt ist durch die Ansätze zum Humanismus und der Technifizierung. Es ist das vierte große Zeitalter. Das erste Zeitalter war die magische Zeit, das auf die Wirkmacht von guten und bösen Geistern aufbauet. Das nächste Zeitalter war jenes des faktischen Weltbildes. Es begann im Westen um die Zeit von Platon (4. Jahrhundert vor Christus), als die vielen Götter den klaren Strukturen der bestehenden Wesenheiten wichen. In diesem Weltbild gibt es einen Gott der existiert und Macht ausübt, und die Allgewalt innehat.

Mit der Renaissance (Beginn z.B. mit Dante Alighieri 1265–1321, Francesco Petrarca 1304–1374, Michel de Montaigne 1533-1592) kam der Mensch ins Zentrum und 1789, mit der französisxchen Revolution und der Deklaration der Menschenrecht, hatte der Humanismus seinen Einzug auch ins politische Leben gehalten. Der Humanismus ist das dritte große Weltbild, das in unserer Kultur nun Wirkung zeigte. Heute sind wir an der Postmoderne angelangt, wie man sagt. Doch dieser Begriff ist rein relativ und besagt nichts über die Qualität und den Inhalt des neuen vierten Zeitalters.

Wir nennen es das Zeitalter der Weite, weil es nicht mehr objektiv-aussenzentriert ist (wie das faktische Weltbild) und nicht subjektiv-innenzentriert (wie das humanistische Zeitalter) sondern auf die allwartende Vitalität und ihre kreative Kraft. Diese ist weder aussen noch innen, weder oben noch unten, weder jenseits noch diesseits. Sie ist überall wenn wir sie nutzen, und nirgends, wenn wir sie übersehen.